Seit 75 Jahren stark für bezahlbares Wohnen

Als sich am Samstag, den 6. September, der Bürgersaal in Gruiten füllte, wurde schnell deutlich, dass dieses Jubiläum mehr war als ein offizieller Festakt. Die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft des Amtes Gruiten feierte ihr 75 jähriges Bestehen und viele der Gäste kamen nicht nur, um zurückzublicken, sondern auch, um ein Stück gemeinsamer Geschichte zu teilen.
Als sich am Samstag, den 6. September, der Bürgersaal in Gruiten füllte, wurde schnell deutlich, dass dieses Jubiläum mehr war als ein offizieller Festakt. Die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft des Amtes Gruiten feierte ihr 75 jähriges Bestehen und viele der Gäste kamen nicht nur, um zurückzublicken, sondern auch, um ein Stück gemeinsamer Geschichte zu teilen.
Vorstand, Mitglieder, Familien und zahlreiche Wegbegleiter aus der Region nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich an die Anfänge der Genossenschaft zu erinnern, die vor 75 Jahren mit einer einfachen, aber starken Idee begann, nämlich bezahlbaren Wohnraum für die Menschen im Amt Gruiten zu schaffen und damit ein Zuhause zu bieten, das mehr ist als nur ein Dach über dem Kopf.
Neben Michael Ruppert als stellvertretendem Landrat waren auch Haans Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke, der Bürgermeister von Erkrath, Christoph Schultz, sowie Wuppertals stellvertretender Bürgermeister Heiner Fragemann bei der Feier anwesend, was die enge Verbundenheit der AWG mit den Kommunen unterstrich, in denen sie seit vielen Jahrzehnten tätig ist.











„Im Mittelpunkt unserer genossenschaftlichen Arbeit steht, unseren Mitgliedern gute Wohnungen zu tragbaren Bedingungen anzubieten. Dafür stellen wir frei finanzierte und öffentlich geförderte Wohnungen in unterschiedlichen Größen und gepflegten Wohnanlagen bereit.“
Edeltraud van Venrooy, Vorständin
In den Grußworten und Gesprächen wurde immer wieder deutlich, wie sehr sich die AWG seit ihrer Gründung 1950 entwickelt hat, ohne dabei ihre Haltung zu verlieren, denn aus den ersten Häusern sind über die Jahrzehnte hinweg insgesamt 45 Häuser mit 258 Wohnungen in Gruiten, Hochdahl und Schöller entstanden, die bis heute das Leben in diesen Stadtteilen prägen und für zahlreiche Familien zu einem verlässlichen Lebensmittelpunkt geworden sind.
In ihrer Präsentation machten die beiden Vorstände deutlich, dass die Aufgabe der Genossenschaft damals wie heute darin besteht, gute Wohnungen zu fairen Bedingungen anzubieten und dabei zugleich Verantwortung für die Gebäude, die Nachbarschaften und die kommenden Generationen zu übernehmen, was gerade in Zeiten steigender Mieten und wachsender Unsicherheiten ein Versprechen ist, das mehr denn je zählt.
Den Schlusspunkt des offiziellen Teils setzte Johannes Silkenbeumer, der als Aufsichtsratsvorsitzender der AWG mit persönlichen Worten noch einmal den Bogen von den Anfängen der Genossenschaft bis in die Gegenwart spannte, bevor alle Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen wurden.
So bleibt dieses Jubiläum nicht nur als ein festlicher Termin in Erinnerung, sondern als ein Tag, der gezeigt hat, wie viel Kraft in einer Gemeinschaft steckt, die seit 75 Jahren zusammenhält und mit Zuversicht in die Zukunft schaut.