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So funktioniert Ihre Abrechnung der Betriebskosten

Die Nebenkostenabrechnung

In dieser Abrechnung finden Sie alle Ausgaben für das Gebäude, die gesetzlich auf die Bewohner aufgeteilt werden dürfen. Berechnet werden nur die Kosten und die Verbräuche, die wirklich für Ihre Wohnung angefallen sind. Der Zeitraum für die Abrechnung geht immer von Januar bis Dezember, deshalb bekommen Sie die Nebenkostenabrechnung für das laufende Jahr erst im Folgejahr. Die Abrechnung für das Jahr 2026 kommt also im Jahr 2027 bei Ihnen an.

Gutschrift oder Nachzahlung

Sollten Ihre Vorauszahlungen die tatsächlichen Kosten übersteigen, wird Ihnen das Guthaben entsprechend gutgeschrieben. Fällt die Vorauszahlung geringer aus als der tatsächliche Verbrauch, stellen wir Ihnen den Differenzbetrag als Nachforderung in Rechnung. Die genaue Abwicklung der Verrechnung entnehmen Sie bitte der beiliegenden Nebenkostenabrechnung.

Anpassung der Vorauszahlung

Weicht die Abrechnung erheblich von Ihren bisherigen Nebenkostenzahlungen ab, wird die monatliche Vorauszahlung angepasst. Grundlage hierfür ist Paragraph 560 Absatz 4 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Danach können sowohl Sie als auch wir den monatlichen Abschlag nach einer Abrechnung auf eine angemessene Höhe angleichen. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den verschiedenen Positionen, die in einer Betriebskostenabrechnung enthalten sein können. Welche dieser Ausgaben für Ihre Wohnung konkret relevant sind, hängt von Ihrem Mietvertrag und den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort ab.

Allgemeinstrom

Diese Position umfasst den Energieverbrauch für Lampen rund um das Haus, im Treppenflur, im Keller, im Eingangsbereich und in gemeinsam genutzten Räumen. Der jeweils zuständige Energieversorger erfasst diese Mengen über einen eigenen Zähler für den Allgemeinstrom und stellt sie gesammelt bereit.

Pflege der Außenanlagen

Damit das Wohngebäude und das dazugehörige Grundstück gut gepflegt bleiben, entstehen regelmäßig Ausgaben für Arbeiten im Garten und auf den Grünflächen.

Wohngebäudeversicherung

Die Versicherung deckt finanzielle Schäden ab, die an der Immobilie entstehen. Dazu gehören zum Beispiel Zerstörungen durch Brände, Unwetter, Rohrbruch, Spechtschäden oder mutwillige Beschädigung durch Fremde.

Heizkosten

In unseren Häusern kommen unterschiedliche Heizsysteme zum Einsatz. Bei Wohnungen mit einer eigenen Heiztherme schließen Sie den Vertrag direkt mit dem Gas oder Stromanbieter ab und begleichen die Rechnungen ohne Umwege bei diesem Unternehmen.

Sofern eine zentrale Heizungsanlage das gesamte Haus versorgt, kaufen wir die Energieträger bei den Versorgern ein. Ein beauftragter Messdienst (Brunata) erfasst den genauen Verbrauch in Ihrer Wohnung und erstellt eine gesetzlich vorgeschriebene Abrechnung. Auf dieser Basis wird genau Ihr Anteil berechnet, sodass Sie ausschließlich Ihre tatsächlich genutzte Wärme bezahlen. Zusätzlich sind in dieser Position die regelmäßigen Prüfungen und Wartungsarbeiten an der Heizungsanlage enthalten.

Grundsteuer

Diese Abgabe erhebt die jeweilige Stadt. Über den sogenannten Hebesatz legt die Kommune eigenständig fest, wie hoch der Betrag ausfällt. Auf diese Festsetzung gibt es seitens der Vermietung keinen Einfluss.

Hauswart

Oft übernimmt diese Aufgaben eine Person aus der Mieterschaft des Hauses oder einer Wohnanlage und erhält dafür eine kleine monatliche Vergütung. Dieser Hauswart pflegt die Außenbereiche, stellt die Mülltonnen bereit und führt kleine Reparaturen durch.

Abfallentsorgung

Unter diesem Posten werden die städtischen Gebühren für die Abholung und Beseitigung des Haushaltsmülls aufgeführt.

Rauchwarnmelder

Zu Ihrer Sicherheit befinden sich in den Wohnungen modernste Funk-Rauchwarnmelder der Firma Brunata. Die Messgeräte melden technische Störungen oder einen niedrigen Batteriestand von selbst per Funk und schlagen im Notfall sofort Alarm. Die Installation dieser Rauchwarnmelder ist gesetzlich vorgeschrieben.

Reinigung

Falls die Pflege der gemeinsam genutzten Bereiche wie des Treppenhauses an einen externen Dienstleister vergeben ist und nicht von der Hausgemeinschaft selbst übernommen wird, fallen unter diesem Punkt die entsprechenden Gebühren an.

Schornsteinfeger

Die Gebühren für die gesetzlich vorgeschriebenen Prüf- und Messarbeiten des Schornsteinfegers werden hier auf die gesamte Hausgemeinschaft umgelegt. Wer jedoch eine eigene Etagenheizung nutzt, bekommt die dafür anfallenden Kosten direkt zugewiesen.

Straßenreinigung

Unter diese Position fallen die kommunalen Gebühren, die von den Städten für die Säuberung der angrenzenden öffentlichen Straßen erhoben werden.

Winterdienst

Der Winterdienst sichert die Begehbarkeit und Befahrbarkeit der Wege und Zufahrten auf dem Grundstück während der Frost- und Schneeperiode. Er dient der Verkehrssicherheit aller Bewohnerinnen, Bewohner und Gäste.

Wasserversorgung

Der örtliche Wasserversorger misst den gesamten Verbrauch des Gebäudes am Hauptzähler und stellt diesen in Rechnung. Wenn eine Fachfirma damit betraut ist, die genauen Verbräuche der einzelnen Wohnungen abzulesen und aufzuschlüsseln, sind die Gebühren für diesen Service in diesem Posten bereits eingerechnet.

  • Wohnungen mit eigenen Wasserzählern

Sofern in Ihrer Wohnung entsprechende Messgeräte eingebaut sind, wird genau die Wassermenge berechnet, die Sie persönlich verbraucht haben.

  • Wohnungen ohne eigene Wasserzähler

Gibt es keine eigenen Zähler in den Räumen, werden die Gesamtkosten des Hauses nach der Wohnfläche aufgeteilt.

Häufig gestellte Fragen

1. Was ist nach dem Erhalt der Nebenkostenabrechnung zu tun?

Nach Erhalt Ihrer Nebenkostenabrechnung bitten wir Sie, je nach Zahlungsart folgende Punkte zu beachten.

Überweisung oder Dauerauftrag: Bitte passen Sie Ihren Dauerauftrag für die künftige Miete an, falls die Miete angepasst werden muss. Eine eventuelle Nachzahlung überweisen Sie bitte separat auf unser Konto. Um Ihnen diesen Aufwand künftig zu ersparen, empfehlen wir die Umstellung auf ein SEPA Lastschriftmandat.

Finanzielle Unterstützung: Sofern Sie Leistungen vom Jobcenter, anderen Ämtern oder Unterstützung von Angehörigen beziehen, leiten Sie eine Kopie dieser Abrechnung bitte umgehend an die zuständige Stelle weiter.

SEPA Lastschrifteinzug: Sie müssen nichts weiter tun, denn wir verrechnen Nachzahlungen oder Guthaben automatisch und passen die künftigen Abbuchungen entsprechend an.

2. Können sich die Nebenkosten bei Genossenschaften ändern?

Ja, auch bei Genossenschaften können die Nebenkosten steigen, aber die Anpassungen richten sich ausschließlich nach den tatsächlich entstandenen Kosten, dass ist deutlich vorhersehbarer als bei privaten Vermietern.

Hauptursachen für höhere Ausgaben sind externe Einflüsse wie steigende Grundsteuern, Energiepreise, teurere Versicherungen oder neue gesetzliche Vorgaben. Auch Modernisierungen können die Umlagen erhöhen, werden den Mitgliedern aber gewöhnlich rechtzeitig angekündigt.

3. Kann ich eine Nachzahlung auch in Raten begleichen?

Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den ausstehenden Betrag innerhalb der vorgegebenen Frist komplett zu überweisen, nehmen Sie bitte unverzüglich Kontakt mit uns auf. Gemeinsam lässt sich schnell eine passende Vereinbarung treffen, beispielsweise durch die Aufteilung der Summe in überschaubare monatliche Teilbeträge.

© Herbert Goetsch/ unsplash.com

Sommertage ohne Gesundheitsrisiko gut überstehen

Hitzeschutz im Kreis Mettmann

Ein paar heiße Sommertage können schön sein, doch wenn die Temperaturen tagelang hoch bleiben, belastet das unseren Körper spürbar. Besonders unsere älteren Nachbarinnen und Nachbarn, kleine Kinder, Schwangere oder chronisch kranke Menschen spüren diese Hitze schnell. Auch wer im Freien arbeitet, braucht jetzt gute Erholung. Mit ein paar einfachen Handgriffen im Alltag kommen wir alle gesund und entspannt durch den Sommer.

Kühle Räume und körperliche Entlastung

Der beste Schutz beginnt in den eigenen vier Wänden. Halten Sie Fenster und Türen tagsüber konsequent geschlossen und dunkeln Sie Wohnräume frühzeitig ab. Ausgiebiges Lüften empfiehlt sich ausschließlich in den kühlen Nachtstunden oder am frühen Morgen. Vermeiden Sie zudem Tätigkeiten im Haushalt, die zusätzliche Wärme erzeugen.

Im Alltag hilft es, körperliche Anstrengungen auf die kühlen Morgenstunden zu verlegen und sich überwiegend im Schatten aufzuhalten. Leichte sowie helle Kleidung unterstützt die Wärmeabgabe des Körpers. Eine direkte Abkühlung erreichen Sie durch feuchte Tücher auf Arme, Nacken oder Stirn.

Ausreichend trinken und leicht essen

Trinken Sie regelmäßig und bereits bevor ein Durstgefühl entsteht. Am besten eignen sich Leitungswasser, Mineralwasser oder ungesüßte Kräutertees. Alkoholische Getränke, stark gezuckerte Limonaden sowie koffeinhaltige Flüssigkeiten sollten Sie an heißen Tagen meiden. Ergänzend unterstützen wasserreiche Nahrungsmittel wie Gurken, Melonen oder Tomaten den Flüssigkeitshaushalt.

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, wirft am besten einen Blick auf den Beipackzettel oder hält kurz Rücksprache mit der Arztpraxis, da manche Mittel bei Hitze anders wirken.

Nachbarschaft stärken und füreinander da sein

Der beste Schutz im Sommer ist ein aufmerksames Miteinander. Achten Sie auf Menschen in Ihrer Nachbarschaft, die alleine leben oder Unterstützung benötigen. Ein kurzer Anruf oder ein Klingeln an der Haustür schafft Sicherheit und kann im Ernstfall Leben retten und zeigt, dass wir füreinander da sind.

Achten Sie gut auf Signale Ihres Körpers und Ihrer Mitmenschen. Starker Schwindel, Verwirrtheit, trockene heiße Haut oder Erbrechen sind deutliche Warnzeichen. Bringen Sie Betroffene sofort in den Schatten, kühlen Sie den Körper mit feuchten Tüchern und bieten Sie Wasser an. Bei gesundheitlichen Beschwerden hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117. Bei akuten Notfällen oder Bewusstlosigkeit wählen Sie bitte direkt den Notruf 112.

Angebote des Kreises nutzen

Der Kreis Mettmann stellt praktische Hilfen für heiße Sommertage bereit. Über die Internetadresse „Hitzeschutz im Kreis Mettmann / Kreisverwaltung Mettmann“ finden Sie eine digitale Übersicht zu schattigen Aufenthaltsorten, Erfrischungsmöglichkeiten und kostenlosen Trinkwasserstellen.

Wer über bevorstehende Extreme frühzeitig informiert werden möchte, kann den kostenfreien Dienst des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de/hitzewarnung abonnieren oder die Hitzewarn-App runterladen.

Mitgliederversammlung 2026

Solide Ertragslage und stabile Mieten bei der AWG Gruiten eG

Mitgliederversammlung bestätigt den Kurs von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2025

Die AWG Gruiten blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung präsentierten Vorstand und Aufsichtsrat den Mitgliedern eine Bilanz, die von wirtschaftlicher Stabilität und sozialer Verantwortung geprägt ist. Trotz der Herausforderungen auf den Energiemärkten und steigender kommunaler Abgaben steht die Wohnungsbaugenossenschaft auf einem sicheren Fundament.

Unsere Genossenschaft hat im Jahr 2025 ganz bewusst auf eine allgemeine Erhöhung der Mieten verzichtet. Mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 5,23 € pro Quadratmeter liegt unser Mietniveau weiterhin im unteren Bereich des lokalen Marktes und schont den Geldbeutel unserer Mitglieder. Demgegenüber steht jedoch eine erhebliche Belastung durch die Betriebskosten, die in den vergangenen fünf Jahren vor allem aufgrund der kriegsbedingten Energiekrisen und gestiegener Grundsteuern um 55,2 % angewachsen sind. Hier zeigt sich wie wichtig eine starke Genossenschaft ist, die als Partner an der Seite der Mieterinnen und Mieter steht.

Die wirtschaftlichen Kennzahlen der Genossenschaft stellen sich weiterhin robust dar. Das Geschäftsjahr 2025 schloss mit einem Jahresüberschuss von 147.109,32 € ab. Die Eigenkapitalquote liegt bei soliden 60,4 %. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde viel Geld in die Modernisierung und laufende Instandhaltung der Wohnungsbestände investiert. Diese Investitionen zur Erhöhung der Wohnzufriedenheit konnten vollständig aus Eigenmitteln finanziert werden. Ein zukunftsweisender und sehr erfreulicher Beschluss war zudem der vom Aufsichtsrat einstimmig befürwortete Ankauf des Wohngebäudes an der Bergstraße 37 in Haan-Gruiten.

Die anwesenden Mitglieder sprachen den Verantwortlichen ihr großes Vertrauen aus und entlasteten Vorstand sowie Aufsichtsrat einstimmig. Im Rahmen der turnusmäßigen Ergänzungswahlen schied Werner Röhricht aus dem Aufsichtsrat aus. Wir danken ihm von Herzen für seine langjährige, engagierte und von großer Kollegialität geprägte Arbeit. Während Diethelm Beer und Johannes Silkenbeumer in ihren Ämtern bestätigt wurden, wählte die Versammlung Sarah Offermann und Tobias Peter Kaimer neu in unser Kontrollgremium.

Polizei

„Riegel vor! Sicher ist sicherer“

Vom 24. bis 26. Oktober 2025 informiert die Polizei NRW umfassend rund um das Thema Einbruchschutz und gibt praktische Tipps, wie Wohnungen und Häuser wirksam geschützt werden können.

Mieterinnen und Mieter haben die Möglichkeit, kostenlose Beratungsangebote zu nutzen. Vorgestellt werden sowohl technische Sicherungsmaßnahmen als auch einfache Verhaltensregeln, mit denen sich das Einbruchsrisiko deutlich reduzieren lässt. Oft können bereits kleine Maßnahmen eine große Wirkung erzielen.

Weitere Informationen zum Aktionswochenende und zu den Beratungsangeboten finden Sie auf der Website der Polizei NRW.

Ihre
AWG Gruiten eG

Seit 75 Jahren stark für bezahlbares Wohnen

Als sich am Samstag, den 6. September, der Bürgersaal in Gruiten füllte, wurde schnell deutlich, dass dieses Jubiläum mehr war als ein offizieller Festakt. Die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft des Amtes Gruiten feierte ihr 75 jähriges Bestehen und viele der Gäste kamen nicht nur, um zurückzublicken, sondern auch, um ein Stück gemeinsamer Geschichte zu teilen.

Als sich am Samstag, den 6. September, der Bürgersaal in Gruiten füllte, wurde schnell deutlich, dass dieses Jubiläum mehr war als ein offizieller Festakt. Die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft des Amtes Gruiten feierte ihr 75 jähriges Bestehen und viele der Gäste kamen nicht nur, um zurückzublicken, sondern auch, um ein Stück gemeinsamer Geschichte zu teilen.

Vorstand, Mitglieder, Familien und zahlreiche Wegbegleiter aus der Region nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich an die Anfänge der Genossenschaft zu erinnern, die vor 75 Jahren mit einer einfachen, aber starken Idee begann, nämlich bezahlbaren Wohnraum für die Menschen im Amt Gruiten zu schaffen und damit ein Zuhause zu bieten, das mehr ist als nur ein Dach über dem Kopf.

Neben Michael Ruppert als stellvertretendem Landrat waren auch Haans Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke, der Bürgermeister von Erkrath, Christoph Schultz, sowie Wuppertals stellvertretender Bürgermeister Heiner Fragemann bei der Feier anwesend, was die enge Verbundenheit der AWG mit den Kommunen unterstrich, in denen sie seit vielen Jahrzehnten tätig ist.


„Im Mittelpunkt unserer genossenschaftlichen Arbeit steht, unseren Mitgliedern gute Wohnungen zu tragbaren Bedingungen anzubieten. Dafür stellen wir frei finanzierte und öffentlich geförderte Wohnungen in unterschiedlichen Größen und gepflegten Wohnanlagen bereit.“

Edeltraud van Venrooy, Vorständin

In den Grußworten und Gesprächen wurde immer wieder deutlich, wie sehr sich die AWG seit ihrer Gründung 1950 entwickelt hat, ohne dabei ihre Haltung zu verlieren, denn aus den ersten Häusern sind über die Jahrzehnte hinweg insgesamt 45 Häuser mit 258 Wohnungen in Gruiten, Hochdahl und Schöller entstanden, die bis heute das Leben in diesen Stadtteilen prägen und für zahlreiche Familien zu einem verlässlichen Lebensmittelpunkt geworden sind.

In ihrer Präsentation machten die beiden Vorstände deutlich, dass die Aufgabe der Genossenschaft damals wie heute darin besteht, gute Wohnungen zu fairen Bedingungen anzubieten und dabei zugleich Verantwortung für die Gebäude, die Nachbarschaften und die kommenden Generationen zu übernehmen, was gerade in Zeiten steigender Mieten und wachsender Unsicherheiten ein Versprechen ist, das mehr denn je zählt.

Den Schlusspunkt des offiziellen Teils setzte Johannes Silkenbeumer, der als Aufsichtsratsvorsitzender der AWG mit persönlichen Worten noch einmal den Bogen von den Anfängen der Genossenschaft bis in die Gegenwart spannte, bevor alle Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen wurden.

So bleibt dieses Jubiläum nicht nur als ein festlicher Termin in Erinnerung, sondern als ein Tag, der gezeigt hat, wie viel Kraft in einer Gemeinschaft steckt, die seit 75 Jahren zusammenhält und mit Zuversicht in die Zukunft schaut.